Über mich
1957 wurde ich in Leipzig geboren und wuchs in einer nahegelegenen Kleinstadt auf. Jeder wird jetzt vermuten, dass ich den Sachsen an sich verkörpere, aber da meine Eltern aus Schlesien zugewandert waren, hatte die sächsische Sprache zu keiner Zeit eine Chance, in unserem Sprachgebrauch Einzug zu halten. Aber mein Herz schlägt für Sachsen und die Menschen, die dort leben – wegen ihrer Herzlichkeit und Offenheit ... und auch wegen ihrer Sprache. ;-)
Schon als Kind habe ich mich sehr für die deutsche Sprache interessiert – ich las sehr viel (tue es heute noch), nahm Sprachunterricht und trat häufig mit Rezitationen oder als Sprecher bei Veranstaltungen auf. Eigentlich wollte ich meinen Beruf auch in einer Richtung wählen, die diesem Interesse entsprach, daraus wurde aber leider nichts. Die Hürden für eine Schauspielausbildung oder ein Studium der Theaterwissenschaften waren in der DDR zu schwierig zu nehmen. So blieb mir ein Studium an der Pädagogischen Hochschule mit dem Hauptfach Deutsch. Gern hätte ich es mit Musik kombiniert – das Singen war eine andere Leidenschaft von mir – aber da ich leider nur Gitarre und nicht, wie gefordert, Klavier spielen konnte, blieb mir auch dieser Weg verschlossen.
Nach dem Studium wurde ich in eine Stadt im heutigen Land Brandenburg geschickt, um hier als Lehrerin an einer Schule in den Klassen 5-10 zu unterrichten. Der Einstieg in's Berufsleben war anfangs recht schwierig, aber nach dem ersten halben Jahr fand ich mich doch ganz gut zurecht und war 10 Jahre gern Lehrerin.
Danach wagte ich noch einmal einen beruflichen Neuanfang und lenkte mein Interesse in die Richtung, benachteiligten, behinderten und älteren Menschen in unserer Gesellschaft meine Hilfe über einen Verein zukommen zu lassen. Auch das war eine sehr interessante Aufgabe, die mir viel Spaß bereitete und in der ich mein soziales Engagement „ausleben“ konnte – leider gehört aber dazu auch die richtige Arbeitsatmosphäre. Da ich mich in meiner nicht wohlfühlte und dies auf Dauer gesundheitsschädlich war, habe ich nach 10 Jahren meine Konsequenzen daraus gezogen.
Nach einer längeren Zeit der Genesung habe ich mich in verschiedenen Berufszweigen betätigt und sehr interessante Erfahrungen sammeln können – gute und schmerzhafte.
Seit drei Jahren vermehre ich leider die Zahl der Arbeitslosen, was aber nicht bedeutet, dass ich die Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung aufgegeben habe.
Meine Tage sind trotzdem ausgefüllt, denn mein Vater ist seit zwei Jahren pflegebedüftig. Inzwischen weiß ich, was es bedeutet, einen Angehörigen zu pflegen und wie viel Aufmerksamkeit, Hingabe, physische und psychische Kraft man für eine solche Aufgaben aufgebringen muss.
Ich lebe seit vielen Jahren ohne Partner, habe aber zwei Söhne, auf die ich sehr stolz bin. Sie gehen ihren eigenen Lebensweg und ich erlaube mir zu sagen, dass mich mit beiden ein sehr wohltuendes Band verbindet. Es ist schön, das Gefühl zu haben, als Mutter auch Freundin und Vertraute zu sein – was kann mir besseres durch meine Kinder zurückgegeben werden ... Es war mir immer wichtig, meinen Kindern Wurzeln und gleichzeitig Flügel zu geben und ich denke, dass dies in unserem Umgang miteinander spürbar ist. Auch weiß ich, dass ich ihnen vertrauen und mir sicher sein kann, dass auch sie für mich da sind, wenn ich sie brauche.
Meine Leidenschaft gehört Delfinen, mit denen ich 1998 in Israel tauchen durfte und die mich seitdem noch viel mehr beeindrucken, als das schon vorher der Fall war.
Das Meer, die Natur, ferne Länder faszinieren mich. Auf einigen Reisen habe ich die Möglichkeit gehabt, Träume davon in die Realität umsetzen und sehr genießen zu können. In dieser Zeit habe ich meine Freude am Fotografieren neu entdeckt, eine wunderbare Art, Erlebnisse „festhalten“ und Erinnerungen auf diese Weise immer wieder beleben zu können.
Vielleicht finden Sie auf meiner Homepage das Eine oder Andere, wozu Sie mir Ihre Meinung mitteilen möchten – ich würde mich freuen, wenn Sie dazu mein Gästebuch nutzen.